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Jedesmal wenn ich der Meinung bin, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, wurde ich eines besseren belehrt.
So auch diesmal beim Grand Maitre Blonde (60%).
Seine Farbe ist ein dezentes Grün, welches durchaus natürlich sein könnte, und von dem ich auf Grund seines Geschmacks mutmaße, daß sie von Foreshots kommen könnte. Sein Geruch erinnert an alte Socken und verheißt die kommende Katastrophe: Nachlauf ohne Ende!. Eine Trübung wollte sich bei mir entgegen aller Beteuerungen auf der Homepage des Herstellers nicht einstellen. Geschmacklich läßt sich ein Wermut-Destillat ausmachen - soweit die guten Nachrichten! Die schlechten sind, daß sonst leider gar nichts schmeckbares mit heinein destilliert wurde, und daß wohl aus Unerfahrenheit die Destillation zu heiß und bis ins Unendliche durchgezogen wurde, so daß eine Brechreiz-eregende Bitterkeit sich auf der Zunge breit macht. Ich bin wirklich sprachlos über so viel Unfähigkeit! Nicht ganz so unerträglich ist die Version Grand Maitre Classique (60%) bei der etwas Anis, und Minze gerade so den immernoch leicht spürbaren Nachlauf halbwegs verdecken. Eine Trübung will sich auch hier nicht einstellen! Trotzdem traue ich jedem Anfänger-Hobby-Destillateur bei seinem Zweiten Versuch ein besseres Ergebnis zu, als dieses Zeug! Es ist und bleibt ein Jammer, was in Österreich für ein Schrott zusammengebraut wird! |
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