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Der Absinthe Morand B3X (50%) von dem ich Mitte 2006 zum ersten Mal Notiz nahm, enstammt zwar der Schweiz aber nicht dem Val de Travers, dem Herkunftsgebiet der grünen Fee. Und so so kommt er, wie die meisten Sorten aus anderen Gebieten der Schweiz, geschmacklich nicht an die Spitzen-Bleues aus dem Val de Travers wie die La Valotes heran. Er ist handwerklich sauber hergestellt, und geprägt von einer feinherben Wermut-Note, die ihn auf eine ähnliche Art durchzieht, wie man es vom Absenta NS/Candela kennt. Doch reicht leider seine Intensität nicht einmal an diesen heran. Auch an Komplexität und Balance mangelt es dem Morand etwas, so daß er insgesamt leider nur in der Mittelklasse anzusiedeln ist, und deshalb wohl nie seinen Weg aus der Schweiz heraus finden wird, auch wenn man ihn ansonsten wirklich gut trinken kann. |
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