![]() |
Schlimm, aber nicht so schlimm, wie erwartet!Als ich diese Miniatur-Flasche von Johannes Berner's Heidelberger Absinth (55%) bestellte, wies mich der Verkäufer bereits darauf hin, daß ich mit nichts all zu Gutem zu rechnen hätte. Als ich dann noch Obst-Brände in der Artikel-Beschreibung las, befürchtete ich, irgend ein ungenießbares Zeug zwischen Bosch's Roter Fee und den Monter-Absinthen vorzufinden. Gott sei Dank war's dann doch nicht ganz so schlimm!Seine Farbe ist offenbar küsntlich grün. Sein Geruch alkoholisch dünn, leicht sternanisig. Seine Trübung geht ins grünlich Weiße. Und sein Geschmack läßt sich am einfachsten als dünnere Version des Trenet oder des Dedo bezeichnen. Ganz tief verborgen, kann man ein Wermut-Destillat erahnen, allerdings drängt sich einem vordergründig ein süßliches Bonbon-artiges Aroma auf, welches ich für einen Mix aus Sternanis- und Fenchel-Öl halte, und das so künstlich anmutet, daß ich die Verwendung von künstlichen Aromastoffen nicht ausschließen würde. Eine Bereicherung der Absinthe-Landschaft ist das ganze sicher nicht! |
|---|