Der Haupt-Unterschied zwischen den Teichenné Absinthen und dem Tabu 55 ist im wesentlichen nur die Nationalität. Denn ähnlich wie beim Tabu 55 handelt es sich vor allem beim Fleurs de Lis (55%) um eine zungenbetäubende (Stern)anis-Plörre mit einem Haufen chemischer Farbstoffe, welche einen fiesen, bananenartigen Beigschmack hat, der neben dem (Stern)anis-Mazerat das einzige ist, das einen Geschmackseindrucke hinterläßt, bevor die Zungenbetäubung einen von diesem Elend erlöst. Wermut sucht man (geschmacklich) auch vergebens! Wie auch bei den Lehmann Absinthen ist auch hier der höherprozentige Teichenné 70(%) noch ertragbarer, als der Fleur de Lis, weil der hohe Alkohol-Gehalt den künstlichen Beigeschmack besser verdeckt.

Um einiges besser ist der Jacques Senaux (70%), der anstelle des zungenbetäubenden (mutmaßlichen) Anis-Mazerates wie es scheint ein Destillat aus Wermut und (Stern)anis enthält, und daher tatsächlich ertragbar ist, auch wenn er von besseren Spaniern wie dem Deva noch weit entfernt ist.

Der Coffe-Absinthe schließlich ist eher ein Kafee-Likör mit einer leicht bissigen Note, als daß er geschmacklich das geringste mit Absinthe zu tun hätte.
Teichenné 70° Fleurs de Lis 55° Jacques Senaux 70° Black Cat Coffee Absinthe