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Über kein Getränk der Welt wird soviel Unsinn erzählt, wie über Absinthe, und bei kaum einem anderen, muß man als Käufer derart aufpassen, um nicht über's Ohr gehauen zu werden.
Gerade bei Absinthe gibt es horrende, qualitative Unterschiede, von reinem Chemie-Bräu bis zum echten, handwerklichen Meisterwerk.
Während viele ihr Heil in Zahlen suchen, und denken, daß ein angeblicher Thujon-Wert irgendeinen Einfluß auf die Güte oder Wirkungsweise eines Absinthes hätte,
soll diese Seite auf die genauen Details der heute erhältlichen Produkte eingehen, um dem unerfahrenen Absintheur Fehlkäufe und Enttäuschungen zu ersparen, die auf Grund der meisten Werbetexte sonst unvermeidlich wären.
Den Ausgangspunkt für die Diskussion bildet meine eigene Sammlung.
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Ich habe in den letzten Jahren versucht, ein Exemplar von nahezu jedem auf der Welt erhältlichen Absinthe der Gegenwart in die Finger zu kriegen und habe dabei auch einige antike Sorten probieren können. Der Schwerpunkt meiner Sammlung liegt allerdings im Gegensatz zu anderen Sammlungen auf dem 21-ten Jahrhundert.
Leider muß man sagen, daß über die Hälfte aller heute erhältlichen Sorten entweder ungenießbar ist, oder mit Absinthe nicht mehr zu tun hat, als daß die Bezeichnung "Absinth" auf dem Etikett steht.
Auf der anderen Seite steckt dieses Genre noch in seinen Kinderschuhen, und es ist deutlich eine Tendenz in die richtige Richtung zu beobachten, so daß die Spitze der heute erhältlichen Absinthe, bereits auf dem Niveau der Spitzenprodukte des 19ten Jahrhunderts angekommen ist.
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